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Die Verringerung von Kinderarmut als Rechentrick? Zur Situation Unterhaltsberechtigter nach der Reform des Unterhaltsrechts

Autoren
Haller, Lisa; Henninger, Annette; Wimbauer, Christine
Jahr
2011
Heft
1
Jahrgang
57
Seiten
27 bis 52
Publikationsdatum
01.03.2011

Zusammenfassung

Kann die jüngste Unterhaltsrechts-Reform das Armutsrisiko von Familien nach Trennung oder Scheidung vermindern? Ein Strukturdefizit der deutschen Familienförderung, so unsere These, ist neben ihrer Ehezentrierung ihre Fokussierung auf den steuerlichen Familienlastenausgleich. Zwar wird die Ehezentrierung durch die Reform abgeschwächt, und Kinder haben nun prioritären Anspruch auf Unterhalt. Durch das Zusammenspiel von Unterhalts- und Steuerrecht müssen Unterhaltspflichtige (meist Männer) nun mehr Steuern zahlen, wodurch sich die Berechnungsgrundlage für den Unterhalt verringert. Zudem verschlechtern sich die Unterhaltsansprüche der meist weiblichen Betreuungspersonen. Kinder, die qua Definition nicht mehr als arm gelten, werden also möglicherweise häufiger als bisher bei armen Müttern leben.
Aktivierender Wohlfahrtstaat, Familienpolitik, Kinderarmut, Soziale Ungleichheit, Unterhaltsrecht 1. Trennung und Scheidung als Armutsrisiko
Zuletzt aktualisiert: 24.09.2014

Hinweis

  • Kontakt

    Dipl. Pol. Lisa Haller
    Universität Kassel
    Arnold-Bode-Straße 10
    34 127 Kassel
    E-Mail: lisa.haller@uni-kassel.de

    Prof. Dr. Annette Henninger
    Philipps-Universität Marburg
    Institut für Politikwissenschaft
    Wilhelm-Röpke-Str. 6G, Raum 00 056
    35032 Marburg
    E-Mail: Annette.Henninger@staff.uni-marburg.de
    Prof. Dr. Christine Wimbauer
    Institut für Soziologie
    Universität Duisburg-Essen
    Lotharstr. 65
    47057 Duisburg
    E-Mail: Christine.wimbauer@uni-due.de