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Diskriminierende Arbeitsmarktpolitik – Migranten in Deutschland und den Niederlanden im neuen Aktivierungsregime

Autor
Kuhlmann, Johanna
Jahr
2013
Heft
3
Jahrgang
59
Seiten
387 bis 407

Zusammenfassung

Dieser Beitrag untersucht die Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und in den Niederlanden. Als theoretische Grundlage werden die Theorie des institutionellen Wandels von Streeck und Thelen sowie das Institutional Analysis and Development Framework von Ostrom verwendet. Es zeigt sich, dass Migrantinnen/Migranten in beiden Ländern keine eigenständige Zielgruppe von Aktivierungsmaßnahmen darstellen und damit auf dem Arbeitsmarkt unintendiert diskriminiert werden. Die Integrationspolitik beider Länder ist als verengt einzustufen, und es lässt sich ein sogenannter drift ihrer jeweils Chancengleichheit als Leitbild propagierenden Arbeitsmarktpolitik feststellen. Dies kann u. a. auf die relative Unverbundenheit der Handlungssituationen Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik zurückgeführt werden.
Zuletzt aktualisiert: 24.09.2014

Hinweis

  • Kontakt:

    Johanna Kuhlmann, M. A.
    Westfälische Wilhelms-Universität Münster
    Institut für Politikwissenschaft
    Scharnhorststraße 100
    48151 Münster
    E-Mail: johanna.kuhlmann@uni-muenster.de