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Gesundheitspolitik in Zeiten der Krise: Auf inkrementellem Weg zur Systemtransformation?

Autor
Gerlinger, Thomas
Jahr
2013
Heft
3
Jahrgang
59
Seiten
337 bis 364

Zusammenfassung

Nach der Weichenstellung in Richtung eines Systems des regulierten Wettbewerbs in der ersten Hälfte der 1990er Jahre vollzieht sich in der deutschen Gesundheitspolitik eine allmähliche Abkehr von Grundsätzen der gesetzlichen Krankenversicherung. Treiber dieses Prozesses sind vor allem der Bundesgesetzgeber sowie wichtige Akteure der gesetzlichen Krankenversicherung selbst. Restriktionen erfährt der privatrechtliche Umbau der gesetzlichen Krankenversicherung primär aus der Furcht politischer Entscheidungsträger vor negativen Rückkopplungseffekten, die aus unerwünschten Nebenwirkungen dieses Wandels erwachsen könnten. Trotz dieser Tendenzen in Richtung eines Privatversicherungssystems hat die gesetzliche Krankenversicherung bisher ihren Charakter als öffentlich-rechtlich regulierte Sozialversicherung mit Selbstverwaltung im Kern bewahrt.
Zuletzt aktualisiert: 24.09.2014

Hinweis

  • Kontakt:

    Prof. Dr. Dr. Thomas Gerlinger
    Universität Bielefeld
    Fakultät für Gesundheitswissenschaften
    Universitätsstraße 25
    33615 Bielefeld
    E-Mail: thomas.gerlinger@uni-bielefeld.de