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Unter- und Überbeschäftigung in Deutschland: Eine Analyse der Arbeitszeitwünsche von Erwerbstätigen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels

Autor
Ehing, Daniel
Jahr
2014
Heft
3
Jahrgang
60
Seiten
247 bis 272

Zusammenfassung

Die Analyse der Arbeitszeitwünsche von Erwerbstätigen trägt zu einer Vervollständigung des Arbeitsmarktbildes für Deutschland bei und ist aufgrund der demografisch bedingt sinkenden Zahl von Personen im erwerbsfähigen Alter auch langfristig von Interesse. So besteht die Hoffnung, einen Teil des prognostizierten Rückgangs an Arbeitsvolumen durch die Erfüllung der Arbeitszeitwünsche von Unterbeschäftigten abfedern zu können. Wie der vorliegende Beitrag auf Grundlage von Daten des Mikrozensus zeigt, wäre im Jahr 2010 eine dreiprozentige Erhöhung des Arbeitsvolumens möglich gewesen, wenn alle Arbeitszeitwünsche realisiert worden wären. Ein Großteil dieser Wünsche wurde dabei von unterbeschäftigten Teilzeittätigen geäußert. Die Untersuchung der Unterbeschäftigung in Teilzeit zeigt jedoch, dass vor allem jene Personen unterbeschäftigt sind, die generell Schwierigkeiten haben, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Eine zukünftig bessere Arbeitsmarktintegration der Unterbeschäftigten in Teilzeit kann daher – ähnlich wie bei den Erwerbslosen – nicht einfach erwartet werden.
Zuletzt aktualisiert: 23.12.2014

Hinweis

  • Kontakt:

    Dipl.-Vw. Daniel Ehing
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Institut für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft I
    Bertoldstraße 17
    79085 Freiburg
    E-Mail: Daniel.Ehing@vwl.uni-freiburg.de