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Formatierung

LITERATURVERZEICHNIS

Allgemeines: Im Literaturverzeichnis werden alle zitierten Titel alphabetisch nach Autorennamen (und je Autor sortiert nach dem Erscheinungsjahr) aufgeführt (Überschrift „Literaturverzeichnis“). Jede Kombination Autor/Erscheinungsjahr muß sich der entsprechenden Klammerzitierung im Text eindeutig zuordnen lassen (evtl. zur Differenzierung auf kleine Buchstaben a,b,c,… zurückgreifen; siehe oben). Die Liste muss vollständig sein und alle im Text zitierten Titel (und nur diese!) enthalten.

Format: Blocksatz, einzeilig, Schriftart Times New Roman, Schriftgröße 12pt, Absätze hängend 1cm, Abstand vor Absatz 3pt. Hier „et al.“ oder „u.a.“ nicht benutzen, sondern bei mehreren Autoren alle Namen nennen. Mehrere Autoren (bzw. Herausgeber) durch Semikolon trennen. Den Verlagsnamen in abgekürzter, aber noch verständlicher Form nennen (zum Beispiel statt „Ferdinand Enke Verlag“ nur „Enke“). Bei mehreren Verlagsorten „u.a.“, z.B. „Oxford u.a.“. Wenn im Text institutionelle Autoren in abgekürzter Form zitiert werden (z.B. BMGS 2004), müssen diese Autoren im Literaturverzeichnis unter dieser Abkürzung aufgeführt werden, gefolgt von der durch ein Komma abgetrennten vollen Bezeichnung (z.B. BMGS, Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (2004): …)

Angaben im einzelnen: Je nach Literaturart müssen folgende Angaben gemacht werden (bitte auch die angezeigten Kursivierungen genau so verwenden):

Monographien

  • allgemein: Autorenname, Vorname (Jahr): Titel. Ort: Verlag.
  • Beispiele:
    ⇒ Fachinger, Uwe (1994): Lohnentwicklung im Lebensablauf. Empirische Analysen für die Bundesrepublik Deutschland anhand von prozeßproduzierten Längsschnittdaten. Frankfurt u.a.: Campus.
    ⇒ Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (1994): Gesamtstatistik der Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege. Bonn: Eigenverlag.

Zeitschriftenbeiträge

  • allgemein: Autorenname, Vorname (Jahr): „Titel“, Zeitschrift Jahrgang: Seitenzahl.
  • Beispiele:
    ⇒ Faist, Thomas (1994): „States, Markets, and Immigant Minorities“, Comparative Politics 26: 439-460.
    ⇒ Jacobs, Herbert (1994): „Wer dramatisiert denn hier? Anmerkungen zum Forschungsprojekt ‚Sozialhilfekarrieren‘“, Sozialer Fortschritt 43: 121-128.
    ⇒ Orlofsky, Jacob L.; Aslin, Alice L.; Ginsburg, Sheila D. (1977): „Differential effectiveness of two classification procedures on the Bem Sex Role Inventory“, Journal of Personality Assessment 41: 414-416.

Sammelbände

  • allgemein: Nachname der/des Herausgeber/s, Vorname (Hg.) (Jahr): Titel. Ort: Verlag.
  • Beipiele:
    ⇒ Leisering, Lutz; Geissler, Birgit; Mergner, Ulrich; Rabe-Kleberg, Ursula (Hg.) (1993): Moderne Lebensläufe im Wandel. Beruf – Familie – soziale Hilfen – Krankheit –Sozialpolitik. Weinheim: Deutscher Studien Verlag.
    ⇒ Müller, Rainer; Schulz, Thomas (Hg.) (1994): BetriebsärztInnen im Handlungsfeld beruflicher Politiken. Chancen und Dilemmata beim Gesundheitsschutz. Bremerhaven: Wirtschaftverlag NW.
    ⇒ Rein, Martin; Wadensjö, Eskil (Hg.) (1997): Enterprise and the Welfare State. Cheltenham u.a.: Edward Elgar.

Beiträge aus Sammelbänden

  • allgemein: Autorenname, Vorname (Jahr): „Titel“, in: Vorname Name des/der Herausgeber (Hg.): Titel des Bandes. Ort: Verlag, Seitenzahl.
  • Beispiele:
    ⇒ Ludwig, Monika (1995): „Lebenslauf und Biographie als Gegenstand von Armutspolitik“, in: Erika M. Hoerning; Michael Corsten (Hg.): Institution und Biographie. Pfaffenweiler: Centaurus, 179-192.
    ⇒ Schmähl, Winfried (1994): „Fundamental Issues of Financing of Social Security with Respect to the Tranformation of former Socialist Economics“, in: Bernd von Maydell; Eva Maria Hohnerlein (Hg.): The Transformation of Social Security Systems in Central and Eastern Europe. Leuven: Peeters Press, 285-325.
  • Wenn aus einem Sammelband mehrere (mindestens drei) Beiträge zitiert werden und der Sammelband selbst auch in der Literaturliste erscheint, dann können die Einzelbeiträge auch in Kurzform aufgeführt werden:
  • Sammelband:
    ⇒ Behning, Ute (Hg.) (1997a): Das Private ist ökonomisch. Widersprüche der Ökonomisierung privater Familien- und Haushaltsdienstleistungen. Berlin: edition sigma.
  • Beitrag aus dem Sammelband:
    ⇒ Klein, Martina (1997): „Zwischen Utopie und Anpassung – Perspektiven auf die Ökonomisierung haushaltsnaher Dienstleistungen. Ein Kommentar zu den voranstehenden Beiträgen“, in: Behning (Hg.) (1997a), 207-214.

Graue Literatur, Arbeitspapiere; Parlaments-/Regierungspapiere u.ä.

  • allgemein: Autorenname, Vorname (Jahr): Titel. Institution des Erscheinens, genaue Bezeichnung (Arbeitspapier o.ä.), Datum (Monat/Jahr, wenn bekannt).
  • Beispiele:
    ⇒ Trampusch, Christine (2002): Die Bundesanstalt für Arbeit und das Zusammenwirken von Staat und Verbänden in der Arbeitsmarktpolitik von 1952 bis 2001. Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Working Paper 02/5, Mai 2002.
    ⇒ Bundestags-Drucksache 15/1515 (2003): Drittes Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt, Gesetz vom 23.12.2003.

Internetquellen

  • Grundsätzlich sollten nur Texte als Internetquelle zitiert werden, die ausschließlich im Internet verfügbar sind. Bei Texten, die neben einer Papierfassung auch im Internet verfügbar sind (z.B. einige Zeitschriftenaufsätze), soll die Papierfassung zitiert werden. Die geschwungenen Klammern {} in der folgenden Angabe markieren eine Erläuterung, sie werden nicht in die einzelnen Angaben übernommen. Die eckigen Klammern hingegen bitte übernehmen.
  • allgemein: Autorenname, Vorname (Jahr): Titel. {Ggf. Präzisierungen zur Textart und/oder zur Organisation, auf deren Website der zitierte Text erscheint {z.B. Dissertation Universität Tübingen oder Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)}}. Download unter: exakte Internetadresse (Zugriff am Datum).
  • Beispiel:
    ⇒ Leicht, René; Lauxen-Ulbrich, Maria (2002): Soloselbständige Frauen in Deutschland: Entwicklung, wirtschaftliche Orientierung und Ressourcen. Mannheim: Institut für Mittelstandsforschung/ Universität Mannheim. Download-Paper Nr. 3. Download unter: http://www.ifm.unimannheim.de/unter/fsb/nr3.pdf (Zugriff am 7. Juni 2004).

Gesetzestexte

  • Gesetzestexte werden ins Literaturverzeichnis nicht eigens aufgenommen
  • Da der Leserkreis der ZSR jedoch nicht nur aus Personen besteht, die die im Text verwendeten Gesetzeskürzel unmittelbar entschlüsseln können, kann die Redaktion die Autorin/den Autoren bitten, ein Verzeichnis der Gesetzeskürzel zu erstellen, das dem Literaturverzeichnis vorangestellt wird (vgl. Blömeke in ZSR 3/2004). Auf ein solches Verzeichnis kann verzichtet werden, wenn nur sehr bekannte Kürzel Verwendung finden (GG, SGB, BGB etc.); oder wenn es sich um nur ein oder sehr wenige minder bekannte Kürzel handelt. Diese können dann im Text unter Angabe der künftigen Abkürzung einmalig ausgeschrieben werden, so z.B.
    ⇒ „Wie in § 16 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) ausgeführt wird, […]“
  • Hilfreich – aber nicht immer unbedingt notwendig – sind u.U. auch kurze Erläuterungen in Klammern, wie z.B. „§ 5 SGB XI (Sozialgesetzbuch – Elftes Buch – Soziale Pflegeversicherung)“.

Gesetzeskommentare

  • werden im Literaturverzeichnis analog zu Sammelbänden oder zu Einzelbeiträgen in Sammelbänden behandelt

Entscheidungssammlungen

  • Entscheidungssammlungen werden ins Literaturverzeichnis nicht eigens aufgenommen.
  • Die Kürzel der Gerichtsentscheidungssammlungen werden in das Abkürzungsverzeichnis von Gesetzestexten aufgenommen, falls ein solches existiert (siehe unter „Gesetzestexte“); falls nicht, muss das Kürzel in einer Fußnote im Text erläutert werden.
  • Gerichtsentscheidungen
  • Gerichtsentscheidungen werden ins Literaturverzeichnis nicht eigens aufgenommen.
Zuletzt aktualisiert: 08.12.2016