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Heft 4 Jg. 56

Ulrich Mückenberger
"Krise des Normalarbeitsverhältnisses" - nach 25 Jahren revisited - Vorbemerkung
Vor genau 25 Jahren wurde in der Zeitschrift für Sozialreform Ulrich Mückenbergers Beitrag "Die Krise des Normalarbeitsverhältnisses" veröffentlicht (ZSR 31: 415-475). Die folgenden Beiträge nehmen eine Neubewertung dieses Aufsatzes vor. Sie sind darin einig, dass, was damals prognostiziert wurde - ein zunehmender Flickenteppich deregulierter flexibler Arbeitsgestaltungen -, weithin Wirklichkeit geworden ist, dass aber die gestaltenden Akteure (einschließlich der europäischen Gewerkschaften) keine wirksamen Lösungskonzepte entwickeln und durchsetzen konnten. Kontrovers ist die Bewertung der Folgerungen: Mal werden Notwendigkeit und Möglichkeit eines erweiterten Schutzes auf Basis der bestehenden Arbeitsbeziehungen betont (Jongerius, Dörre), mal stärker der grundsätzliche Umbau in den Arbeits- und Geschlechterbeziehungen eingefordert (Mückenberger, Boulin, Jepsen, Jürgens).

Die Beiträge dazu im Einzelnen:

  • Ulrich Mückenberger: Krise des Normalarbeitsverhältnisses - ein Umbauprogramm
  • Kerstin Jürgens: Kompass im gesellschaftlichen Wandel: zur Kritik am Normalarbeitsverhältnis
  • Jean-Yves Boulin: Sicherheit mit Flügeln statt Sicherheit im Schneckenhaus! Sind betriebliche und individuelle Flexibilität vereinbar zu machen?
  • Agnes Jongerius: Wie weit trägt das Polder-Modell? Flexicurity und atypische Beschäftigungsformen in den Niederlanden
  • Maria Jepsen: Jenseits des Normalarbeitsverhältnisses: Sklaverei des Arbeitsmarkts oder neu gewonnene Kollektivität?
  • Klaus Dörre: Normalarbeit und Prekarität
Zuletzt aktualisiert: 24.09.2014

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